Was, wer eine private Unfallversicherung abgeschlossen hat, über den (Nicht)Versicherungsschutz bei 

Was, wer eine private Unfallversicherung abgeschlossen hat, über den (Nicht)Versicherungsschutz bei 

…. psychischen Folgen eines Unfalls wissen sollte.

Mit Urteil vom 13.07.2022 – 7 U 88/21 – hat der 7. Zivilsenat des Oberlandesgerichts (OLG) Frankfurt am Main entschieden, dass nach den 

  • Allgemeinen Bedingungen der Unfallversicherung,

nach denen vom Versicherungsschutz

  • krankhafte Störungen infolge psychischer Reaktionen, auch wenn diese durch den Unfall verursacht wurden,

ausgenommen sind, kein

  • Unfallversicherungsschutz

besteht für 

  • psychische

Folgen eines Unfalls, 

  • unabhängig von ihrer medizinischen Nachvollziehbarkeit.

Danach stehen wegen dieses 

  • Leistungsausschlusses für psychische Reaktionen 

einem Versicherungsnehmer, der sich beispielsweise seinen 

  • rechten Ellenbogen bei einem Unfallereignis an einem Heizkörper 

anstößt und bei dem es anschließend  

  • zu einer großflächigen Infektion des betroffenen Armes 

kommt sowie zusätzlich zu dieser Armverletzung auch eine 

  • dauerhafte krankhafte Veränderung der Psyche

eintritt, dann wegen seiner 

  • unfallbedingten Invalidität

keine Versicherungsleistungen zu, wenn

  • der Anstoß an dem Heizkörper selbst oder 
  • die daraus resultierenden Entzündungsreaktionen  

nicht unmittelbar zu 

  • einer Veränderung der Hirnstrukturen oder des zentralen Nervensystems 

geführt haben, 

  • welche die psychischen Beschwerden erklären können, 

sondern die eingetretene Veränderung eine 

  • rein psychische Störung 

als Reaktion auf das Unfallereignis darstellt, 

  • wie das etwa bei einer posttraumatischen Belastungsstörung der Fall ist.

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